Innovativer Unterricht für dauerhafte Ergebnisse

Im Rahmen von „The BIG BURN Theory“ werden Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren für die Themen UV-Strahlung und Hautkrebsprävention sensibilisiert. Die Jugendlichen lernen die Risiken von UV-Strahlung kennen und werden in einem verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne bestärkt.

Bestandteile von „The BIG BURN Theory“

  • interaktive BIG BURN Challenge mit digitalen Lernstationen und Preisen für die drei stärksten Klassen

  • Handbuch mit Unterrichtsmethoden und hilfreichen Materialien

  • aufmerksamkeitsstarke Displaysäulen und Flyer mit UV-sensitivem Lack: Die Haut der abgebildeten Jugendlichen wird rot, wenn sie nicht mit Sonnencreme eingecremt werden

  • Fragebögen vor/nach der Challenge, um zu ermitteln, wie sich Wissensstand und Verhalten verändert haben

  • Begleitung durch die Krebsgesellschaft NRW

Teilnahme

Wenn Sie Rückfragen haben oder sich für „The BIG BURN Theory“ anmelden möchten, klicken Sie einfach auf den Button „Teilnahme“. Es öffnet sich ein EMail-Fenster und Sie können uns direkt schreiben. Die Anmeldung ist bis zum 15.06.2018 möglich.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen der Schule, Namen der Klasse und Anzahl der Schülerinnen und Schüler in der Klasse an.

Die Vorteile im Überblick


  • Einfach: Die Kampagne lässt sich leicht in den Unterrichtsplan integrieren – ohne viel Vorbereitung
  • Flexibel und individuell: Jeder Teilnehmende kann die Challenge im eigenen Tempo absolvieren

  • Multimedial: Unterschiedliche Darstellungsformen (Video, Quiz, Games) erzeugen Spaß am Lernen und motivieren zur individuellen Auseinandersetzung mit dem Thema

  • Digital: Medienkompetenz wird gefördert und digitale Bildung vermittelt

  • Motivierend: Punktesammelsystem weckt Wettbewerbsgeist der Schüler, Teilerfolge und direktes Feedback an den Stationen erhöhen die Lernbereitschaft

  • Einprägsam: Durch das zeitgemäße, abwechslungsreiche Erarbeiten der Inhalte an digitalen Stationen prägen diese sich besser ein

  • Intensiv: Durch die thematisch ausgerichteten Stationen wird eine konzentrierte Beschäftigung mit jeweils einzelnen Themen ermöglicht

  • Kostenlos: Durch die Förderung der BARMER entstehen teilnehmenden Schulen keine Kosten


Schattige Sonnen(schirm)oase

In Pausen oder Freistunden sollten die Schüler trotz starker Sonnenstrahlung nicht auf einen Aufenthalt im Freien verzichten müssen. Damit sie sich dabei aber weitestgehend im Schatten aufhalten können,  sollten Sie einen Ort einrichten, an dem sich die Sonne geschützt genießen lässt – etwa eine kleine „Sonnen(schirm)oase“.

Sie können die Schüler dabei sogar miteinbeziehen: Wie wäre es mit einem Sommerfest mit Kuchenverkauf und Tombola, um die Schule beim Kauf der Sonnenschirme finanziell zu unterstützen? Alternativ starten Sie einen Aufruf an Eltern und Schüler: Der ein oder andere hat vielleicht einen ungenutzten Sonnenschirm abzugeben. Die bunte, „zusammengewürfelte“ Optik wird bei Ihren Schülern besonders gut ankommen. Ein paar bequeme Sitzgelegenheiten runden den Ruheort perfekt ab.

Sonnensegel ahoi!

Noch flexibler sind Sie mit einem eigenen Sonnensegel. Der Sonnenschutz wird nach Maß angefertigt und wehrt einen Großteil der UV-Strahlung ab. Weiterer Vorteil: geringer Platzbedarf auf dem Schulhof, da das Sonnensegel nur eine minimale Stellfläche benötigt.

Die locker-leichte Optik der Segel erinnert an Urlaub und sorgt so für entspannte Pausen. Damit Ihr Sonnensegel zu einem echten Hingucker wird, passen Sie es doch einfach Ihren Schulfarben an oder lassen Sie Ihr Schullogo aufdrucken! Übrigens: Die meisten Sonnensegel sind aus schmutzabweisendem Material hergestellt und/oder lassen sich leicht reinigen, sollte dies nötig sein.

Natürlicher Schatten

Warum nicht das Schöne mit dem Nützlichen verbinden? Planen Sie mit Ihren Schülern die Bepflanzung des Schulhofs und schaffen Sie so natürliche Schattenquellen. Nachhaltiger geht es nicht! Ein guter Zeitpunkt, die Idee anzugehen, sind die Projektwochen Ihrer Schule.

Beziehen Sie die Schüler in sämtliche Phasen mit ein: Lassen Sie Teams oder Klassen geeignete Stellen heraussuchen, finden Sie mit den Schülern Partner wie Baumärkte oder Baumschulen, die gegebenenfalls Material spenden, und lassen Sie die Schüler auch am eigentlichen Einpflanzen teilhaben. Im selbst geschaffenen Schatten lässt es sich am besten aushalten! Die Pflege der Bäume kann im Rahmen eines „Baumdienstes“ von den Schülern mit übernommen werden.

Sonnencreme-Spender

Im Sommer sollte der Sportunterricht in der Zeit von 11 bis 15 Uhr idealerweise im Gebäude stattfinden. Gerade bei schönem Wetter verlegen aber viele Lehrer den Sportunterricht lieber ins Freie. Zum Schutz vor UV-Strahlen sollten in diesem Fall 30 Minuten vor der sportlichen Aktivität alle unbedeckten Körperstellen mit Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Mit einem Sonnencreme-Spender in der Turnhalle oder auf dem Sportplatz geben Sie den Schülern sowie dem Lehrpersonal die Möglichkeit, ihre Haut eigenverantwortlich zu schützen. Der Spender sollte ab den ersten Sonnentagen im Frühling bis zum Herbst aufgestellt werden.

Alternativ können die Lehrer einige Flaschen Sonnenschutzmittel mit sich führen. Wichtig ist auch hier allerdings, dass die Creme 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen wird.

Clevere Kappen

Auch wenn normalerweise das Tragen von Kappen während des Unterrichts verboten ist, sollten Sie Ihre Klasse an sonnigen Tagen zum Tragen von Kappen, Hüten oder sonstigen Kopfbedeckungen ermutigen – diese sind nämlich zum Schutz vor UV-Strahlung äußerst sinnvoll.

Geben Sie als Hausaufgabe auf, am nächsten Tag das Käppi mitzubringen oder rufen Sie eine Motto-Woche „coole Käppis“ aus, mit der Sie die Schüler zum Tragen ihrer Lieblingskappen motivieren. Vielleicht bedrucken Sie auch eigene Schulkappen? Oder lassen jede Klasse im Kunstunterricht ein eigenes Klassenlogo entwerfen? So stärken Sie das Zugehörigkeitsgefühl und tun gleichzeitig etwas für den UV-Schutz der Jugendlichen.

UV-AHA!

Der sogenannte UV-Index dient zur Orientierung, an welchen Tagen die UV-Strahlung besonders intensiv ist. Je höher der Wert, umso mehr Schutzmaßnahmen sind erforderlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät, ab einem UV-Index von 3 (ungefähr ab März in Deutschland) Sonnencreme aufzutragen, in der Mittagszeit Schatten aufzusuchen, eine Kopfbedeckung aufzusetzen und möglichst langärmlige Kleidung anzuziehen.

Die jeweils aktuelle Prognose zum UV-Index finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz, beim Deutschen Wetterdienst oder auf zahlreichen Wetterseiten. Eine Tabelle mit den einzelnen Erklärungen gibt es hier: bfs.de.Hängen Sie die aktuellen Werte in der Schule für alle sichtbar auf, damit Schüler und Personal sich um entsprechenden Schutz bemühen können.

Auch unterwegs gut geschützt

Bei der Planung von Ausflügen und Klassenfahrten sollte bedacht werden, dass die Schüler Sonnencreme mitbringen und entsprechend gekleidet sind, inklusive Kopfbedeckung und Sonnenbrille (Kennzeichnung 100% UV-Schutz/UV 400). Geben Sie dazu gerne auch ein Merkblatt bzw. eine Packliste an Schüler oder Eltern aus.

Bedenken Sie bitte stets, dass sowohl Sie als auch die Eltern im Hinblick auf den richtigen Umgang mit UV-Strahlung eine Vorbildfunktion haben. In Zusammenarbeit mit einem Dermatologen/einer Dermatologin können Sie eine Infoveranstaltung für Ihre Schule planen, um Personal, Eltern und Schüler für das Thema zu sensibilisieren. Die Krebsgesellschaft NRW stellt bei Interesse gerne einen Kontakt her.